|
Neuer
Versuch im Karneval |
|
(Auszug aus "Mein
Verein", Ausgabe 40/2012)
Viele wollten es nicht wahr
haben, als Ende 2011 klar war, dass es im Jahr 2012 keinen Gehlerter
Karneval geben sollte. Der neben dem Fußball traditionsreichste
Bereich des SV Gehlert war zum Erliegen gekommen. Kaum Büttenredner,
keine Kindertanzgruppe, geringer Besucherzuspruch bei den
letztjährigen Veranstal-tungen und eine nur geringe Anzahl von
potentiellen Helfern - so könnte man die Probleme grob skizzieren.
Andere Dörfer haben vergleichbare Situationen erlebt. Zum Teil ist
dort der Karneval endgültig von der Bildfläche verschwunden, andere
haben sich regeneriert und bieten wieder Karnevalssitzungen oder
Karnevalspartys an.
In Gehlert blieb der große Aufschrei zwar aus, aber einige
Karnevalisten und Helfer früherer Jahre haben dann doch den
Entschluss gefasst, es in 2013 noch einmal zu versuchen. Gemeinsam
mit der Gehlerter Kirmesgesellschaft wird der SV Gehlert an
Schwerdonnerstag eine Karnevalsparty veranstalten. Ein DJ ist schon
geordert und die ersten Vorbereitungsgespräche haben bereits
stattge-funden.
Wollen wir hoffen, dass uns genug Helfer unterstützen und die
Veranstaltung viele Möhnen und Gecken nach Gehlert zieht.
Johannes Kunz
Vorstand für Veranstaltung
und Kultur |
|
|
Schlimm, aber
wahr: 2012 kein Gehlerter Karneval
(Auszug aus "Mein Verein",
Ausgabe 39/2011)
Das es in 2012 keine
Karnevalssitzungen geben wird hört sich dramatisch an - ist es auch.
Das es nach sehr erfolgreichen Jahrzehnten für den Gehlerter Karneval
schwer werden würde, war allen Beteiligten klar. Schon in den letzten
Jahren waren die Probleme offenkundig geworden: Weniger Aktive, kaum
Nachwuchs, kaum Büttenredner, keine Tanzgruppen - so lautete die
ernüchternde Bilanz. Der im letzten Jahr unternommene Versuch,
anlässlich des Vereinsjubiläums zu retten, was zu retten ist, hat über
die elementaren Probleme nicht hinwegtäuschen können. Dazu kommt eine
nicht unproblematische Situation im Bereich der Helfer. Auch hier wird
es zunehmend schwieriger, Mitstreiter zu gewinnen.
Es macht keinen Sinn, über diese Bedingungen einfach so hinwegzusehen.
Wenn wir nach dem Motto "Augen zu und durch" verfahren, laufen wir
Gefahr, dass eine Kappensitzung 2012 zu einem "Flop" wird. Dieses
Risiko wollen wir nicht eingehen.
Die Entwicklung ist für alle Beteiligten schmerzlich. Aber vielleicht
rüttelt es uns wach, wenn wir feststellen, dass auch in Gehlert der
Karneval keine Selbstverständlichkeit ist. Aber ohne Aktive geht nun
mal nichts - im Karneval erst recht nicht. Und ohne Zuschauer und
Gäste - und die waren in den letzten Jahren schon dünn gesät - geht's
auch nicht!
Da bleibt nur die Hoffnung, dass sich vielleicht ein paar Leute
finden, die sich Gedanken machen, wie man den Gehlerter Karneval mit5
einem neuen Konzept vielleicht 2013 wieder auf die Beine helfen
könnte.
Freiwillige vor! |