.../archiv - 2009 - Jugend                                                                                                                                         
 
 Raketen, Bomben und Gefangenschaft

 Gehlerter Jugend auf den Spuren eines Weltkrieges
70 Jahre sind seit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1939 vergangen. Für den Jugendvorstand des SV Gehlert war dies Anlass, die damaligen Ereig- nisse in der Gemeinde  und die Auswirkungen des Krieges auf das Leben im Dorf in den Blick zu nehmen.
Zu dem Themennachmittag konnte Vereinsjugendleiter Johannes Kunz am 30.12. 30 Teilnehmer, darunter mehr als 20 Kinder und Jugendliche, begrüßen. Die Ver- anstaltung startete am Jugendtreff und führte dann zunächst zum Denkmal auf

dem Friedhof. 45 im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallene oder vermisste Gehlerter Soldaten sind dort auf einer Gedenktafel vermerkt. Johannes Kunz erläuterte zunächst die politischen Ursachen und das Ausmaß des Krieges und all der fürchterlichen Folgen, die auch die Gehlerter zu spüren bekamen. Ernst Schmidt und Josef Kunz ergänzten dies durch eigene Erinnerungen und berichteten über die Auswirkungen langjähriger Gefangenschaften auf das Leben hier im Dorf. Herausragend ist diesbezüglich der Fall des Karl August Kunz, der offiziell als gefallen gemeldet wurde, für den sogar schon die Totenmesse gehalten war, der dann aber doch nach Gefangenschaft in Amerika zur Überraschung und Freude seiner Familie wieder nach Gehlert zurückkehrte.
 
Vom Friedhof aus ging es weiter zur ehemaligen V2-Abschussrampe an der Langen Schneise in Richtung Merkel- bach. Mit der V2 hatte die Wehrmacht vorzugsweise auf die belgische Hafenstadt Antwerpen, aber auch auf London gezielt.
Josef August Kunz berichtete von seinen Erinnerungen an die ersten Starts, bei denen die Fensterscheiben der Häuser im Dorf zitterten. Für die Gehlerter war der komplette Wald westlich des Dorfes gesperrt. Gespenstig muss die Kulisse gewesen sein, wenn die künstlich eingenebelten Raketentransporter das Dorf durchroll- ten. "Die wurden zwar künstlich einge- nebelt, aber im Hinterdorf bei Quads an der Ecke musste der Konvoi ganz langsam fahren. Dort lagen wir Kinder versteckt auf der Lauer und konnten die Raketen aus nächster Distanz sehen.", wusste Josef Kunz über die Grenzen der Geheimhaltung zu erzählen. Später kam es jedoch, wie auch Ernst Schmidt berichtete, zu offenen Transporten, wobei zum Frühjahr 1945 hin auch die Anzahl der Raketenstarts erheblich zurückging.


 

 



 

 

 

 

Durch die Raketenabschussrampen wurde Gehlert aber auch selbst zum Ziel von Bombenangriffen. So führte die Wanderung auf ihrer dritten Station zu den Bombentrichtern unterhalb des Gitzebeul. Vermutlich galt der von ame- rikanischen Bombern damals nachts durchgeführte Angriff den V2-Ab-schussstellungen. Bei einem weiteren Angriff alliierter Bomber am 15. März 1944 zielten diese auf eine auf dem Rückzug befindliche Panzereinheit, die im Wald oberhalb des Sportplatzes, also in unmittelbarer Nähe des Dorfes lag. Josef Kunz wusste noch zu berichten, dass seine Mutter mit allen Kindern sowie damals einquartierte deutsche Soldaten in den Keller seines Eltern- hauses im Heuweg gelaufen seien, um dort Schutz zu finden. "Beim Aufheulen der Fliegergeräusche und Einschlag der Bomben haben sogar die unfreundlichen deutschen Soldaten, die vorher über die Gebete  meiner Mutter noch gelästert haben, Angst bekommen. Sie haben aus lauter Angst selbst die Hände gefaltet und mitgebetet!", so die Schilderungen von Josef Kunz über seine Erlebnisse während der Angriffe.
 
Bei der letzten Station in der Grillhütte berichtete Antonius Kunz über inter- essante Dokumente, die sich im Gehlerter Gemeindearchiv befinden. So etwa über den Umbau des Kellerraumes der Dorfschule zum Luftschutzraum im Herbst 1944. "Die Unterlagen im Dorf- archiv belegen, dass der Krieg damals schon verloren war. Die Nazis in ihrer ideologischen Verblendung haben trotz dieser eindeutigen Situation die Zivilbe- völkerung und natürlich auch die Soldaten über Monate hinweg größten  Gefahren und unsäglichem Leid ausge- setzt!", so die Bewertung von Antonius Kunz.
 
Die Zeitzeugen haben noch über viele andere Erlebnisse, so auch die Erobe- rung des Dorfes durch amerikanische Truppen berichtet. Betroffenheit war bei den Kindern und Jugendlichen fest- zustellen. Bei dem einen oder anderen Bericht wurde es ganz still, weil vieles doch aus heutiger Sicht kaum vorstell- bar oder nur schwer zu verstehen ist. "Wir wollten mit dieser Veranstaltung verdeutlichen, dass Krieg nur Negatives bringt, Gewinner gibt es nur vorder- gründig. Lasst euch nicht in die Irre führen, wenn der ein oder andere Kriegsfilm oder Kriegsspiele am Compu- ter euch etwas Anderes vorgaukeln", so der Appell von Johannes Kunz an die Jugend.

Der Vereinsvorsitzende Hans-Werner Rörig dankte abschließend allen, die inhalt- lich oder im Rahmen der Organisation zu der Veranstaltung beigetragen hatten. Er hoffe, dass für die Jugendlichen noch weitere interessante Veranstaltungen dieser Art angeboten werden könnten.

 
 Nikolausfeier in Gehlert

Eine sehr gut besuchte Nikolausfeier fand am Nikolaustag im Saal des Dorf- gemeinschaftshauses in Gehlert statt.
 
Als Mitwirkende konnte der Vorsitzende Hans-Werner Rörig die Kinder und Betreuerinnen vom Kath. Kindergarten mit Leiterin Ulrike Hölzemann und die Bläserklasse 6b der Graf-Heinrich-Real- schule Plus aus Hachenburg unter Leitung der Lehrer Nauroth und Becker begrüßen.
 
Der Nikolaus überreichte die Tüten und jeweils einen Weckmann an die Kinder und wurde dabei von Lea, Paulina und Inge tatkräftig unterstützt.
 
Das Programm war unterhaltend mit Liedervorträgen und einem Theaterspiel "Martin der Schuster" gestaltet.

Am Schluss wurde eine Spende für die Werkstatt der Behinderten in Rotenhain erbeten, die demnächst – wie in den Vorjahren - an die Leitung der dortigen Caritas-Werkstätte übergeben wird.                                              Text und Fotos: HWR

 
 Indoorklettern

Der SV Gehlert e.V. veranstaltete in Kooperation mit der Sportjugend Rheinland am 14.11. den Kurs "Indoor-Klettern für Kinder und Jugendliche von 12 - 16 Jahren". Unter der Leitung von Oliver Benner (DAV-Trainer- C- Sportklettern) erhielten sechs  Jungs und ein Mädchen die Gelegenheit, an einem Einführungskurs an der Kletterwand in der Rundsportturnhalle in Hachenburg teilzunehmen.
Nach einem Aufwärmprogramm erfolgte die Vermittlung von Theorie (Wie lege ich einen Klettergurt an? Wie binde ich mich ins Seil ein? Wie sichere ich meinen Kletterpartner in der Wand?) in Kombination mit der dazugehörigen Praxis (Wie komme ich da hoch? Wie setze ich meine Kraft ein? Kann ich mich auf meinen Kletterpartner verlassen? Das ist jetzt aber ganz schön hoch!!! Wie komme ich da wieder runter?).
Die Jugendlichen hatten beim Austesten ihrer "Kletter-Grenzen" viel Spaß und die Nerven wurden auch ein wenig gekitzelt. Außerdem war es für alle ganz schön anstrengend. Als die Kräfte gegen Kursende dann nachließen, konnten alle jeweils einzeln 10 Meter am Seil durch die Halle schwingen. Ein Abschluss dieses schönen Klettertages, der den Jugendlichen sichtlich Freude bereitete.
In 2010 wird die Sportjugend in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein (DAV) Ortsgruppe Hachenburg und dem SV Gehlert wieder In- und Outdoor- Kletterkurse für Anfänger anbieten. Interessenten können sich bei der Sportjugend Rheinland oder beim Jugendwart im Sportkreis-Jugendausschuss Westerwald, Hans-Werner Rörig unter Telefon 02662/2329 anmelden.

 
 Gehlerter Kletterakrobaten in Bendorf-Sayn

Viel Spaß hatten die Teilnehmer einer Ausflugsfahrt des Gehlerter Jugendtreffs in den Bendorfer Kletterwald.
Zunächst erfolgte eine Grundeinweisung durch einen erfahrenen Klettertrainer in das richtige Anlegen der Sicherungsgurte und in die Handhabung der Karabiner.
Nach einigen "Trockenübungen" ging es dann hoch hinaus in die

Bäume. Auf mehreren Parcours konnten dann Kletterübungen mit unterschied- lichen Schwierigkeitsgraden trainiert werden. So etwa in 8 m Höhe über einen 10 cm breiten Balken zu jonglieren oder an einem Netz von einem Baum zum anderen zu klettern. Trittsicher- heit, Mut, Selbstvertrauen und gutes Koordinationsvermögen waren da ge- fragt.
Alle Teilnehmer haben mehrere Kletter- routen erfolgreich absolviert.

Als dann zum Abschluss noch ein Foto ge- schossen werden sollte, fehlten zwei Kletter- künstler: Max Kron und Christoph Seibert hingen in etwa 15 m Höhe in den "Anden", der zweitschwierigsten Route  des Kletterparks  fest. Sie fehlten damit zwar auf dem Foto, absolvierten diesen luftigen Parcours jedoch in beein- druckender Weise.

 

 

Insgesamt ein toller Nachmittag und die Empfeh- lung an andere Gruppen, auch mal in Bendorf zu klettern. Es macht richtig Spaß!

 
 "Canadierfahrt" auf der Lahn

Sportvereine mit einer Jugendordnung wurden belohnt

Drei Jugendliche des SV Gehlert (Paulina Löwe, Niklas Grönberg und Nils Köpper) wurden - wie alle Vereine im Westerwald, die einen Jugendvorstand und eine eigene Jugendordnung haben - vom Sportkreis-Jugendausschuss Westerwald Mitte November 2009 zu einer kostenlosen Teilnahme auf der Lahn mit ab- schließender Grillparty eingeladen.
Jugendwart Hans-Werner Rörig konnte gemeinsam mit den Ausschussmitgliedern Karin Heinzberger, Joanna Nelles und Simeon Sacher knapp 30 Jugendliche be- grüssen, die von einem Guide begleitet wurden. Nach Einweisung im Umgang mit "Canadierbooten", der Ausgabe von Schwimmwesten und dem Verhalten beim Wasserwandern begann die 3-stündige Tour entlang der Lahn in einer schönen Landschaft.

 
 Die Jugendlichen des SV Gehlert tun was
- Parkfläche neben "Jugendtreff" befestigt

Unter tatkräftiger Mitwirkung einiger Jugendlicher und fachkundiger Anleitung durch Heinz Walter Müller (Lali) wurde in den letzten Tagen die Parkfläche neben dem "Jugendtreff" befestigt.

Die Fläche dient üblicherweise zum Ab- stellen von Fahrrädern oder Mofas und wird im Sommer von den Jugendlichen gelegentlich auch als "Grillplatz" benutzt.
Für das  Baumaterial sorgte die Gemeinde Gehlert, die einen Teil des ehemaligen Pflasters vom Friedhof bereitstellte. Nach Zwischenlagerung auf dem Parkplatz des Sportplatzes findet es nun im Ortskern seinen neuen Platz.

Ein herzlicher Dank an die Gemeinde, alle "Bauhelfer" sowie die Firma Kapp und die Firma Fischer, die den Transport des Materials übernommen hatten.

 
 Sammelaktion der Sportjugend des LSB Rheinland-Pfalz

Unter dem Motto "Sport-Kids - Die tun was!" führte die Sportjugend Rheinland-Pfalz auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Innen- und Sportministers Karl Peter Bruch die landesweite Sammel- aktion durch.

In Gehlert sammelte der Jugendvorstand  des Sportvereins insgesamt € 524,00.
Mit 40% dieser Summe fördert die Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz u.a. Projekte mit behinderten und anderen sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen. 60% des gesammelten Betrages verbleiben für die Jugendarbeit  des eigenen Sportvereins. Es sind dafür Anschaffungen für den "Jugendtreff" und in der Jugendarbeit geplant.
Die Vereinsführung und der Jugendvorstand dankt  allen Bürgerinnen und Bürgern im Dorf die spendeten und besonders den Jugendlichen, die für einen guten Zweck sammelten.

 
 Gehlerter Jugendliche - Die tun was!

Mehr als zehn Jugendliche trafen sich kürzlich mit der Stv. Jugendleiterin des SV Gehlert, Elsabe Giese, auf dem neu gestalteten Friedhof der Gemeinde. Als Ferienaktion des Jugendvorstandes im Sportverein und des "Jugendtreff" haben die Jugendlichen aus dem Dorf Unkraut gejätet und die Gehwege gesäubert. Eine beispielhafte Leistung, die Nachahmer finden sollte.

 
 In eigener Sache ... Jugendtreff

Seit vielen Jahren wird unserer Gehlerter Jugendtreff vom SV Gehlert erfolgreich betrieben. Der Jugendvorstand des Vereins kümmert sich rege um Aktionen und Projekte. Die Ortsgemeinde stellte bekanntlich dem Verein das Gebäude zur Verfügung.
Wenn man durch das Dorf geht, sieht man sehr viele kleine und größere Kinder. Und man fragt sich, warum nützen die Eltern und Opas / Omas nicht die Einrichtung im Jugendtreff?

Es kostet nichts und es können alle Kinder dort betreut werden, ob sie Vereins- mitglied sind oder nicht. Außerdem sind alle - auch die Nichtmitglieder - dort versichert.
Ich hoffe, die eine oder andere Mama und Oma oder Papa und Opa fühlen sich hiermit angesprochen und nehmen mal Kontakt mit mir auf. Ich denke, die Kinder
würden sich darüber sehr freuen.
Kontakt: Hans-Werner Rörig unter Telefon 02662 / 2329.

 
 Outdoorklettern im "Felsenstübchen" in Marienstatt

Dieser am 04. Juli durchgeführte Kurs der Sportjugend Rheinland in Koope- ration mit dem Sportkreisjugendaus- schuss Westerwald war genau das Richtige für Einsteiger: Hier konnten die ersten vertikalen Erfahrungen im Outdoorklettern gemacht werden.
Der Kurs unter Leitung von Fach- übungsleiter Oliver Benner vermittelte Grundkenntnisse für das sichere Klettern in freier Natur.
Die Kletterausrüstung wurde dabei den jugendlichen Teilnehmern gestellt.

Der anwesende Sportkreis-Jugendwart Hans-Werner Rörig wies auf die zahl- reichen Angebote des SV Gehlert und des DAV Ortsgruppe Hachenburg in unserer Region (Indoorklettern in der Rundsporthalle Hachenburg und Outdoorklettern) hin.

 
 Sportabend des Jugendtreffs  - ein echter Vielseitigkeitswettbewerb -

Drei Sportarten in einer Veranstaltung, das war das Motto eines Erlebnisabends des Gehlerter Jugendtreffs. Es waren der Klassiker Fußball, daneben aber auch Basketball und Feldhockey, die es zu beherrschen galt.
 
Immerhin 20 Kinder und Jugendliche übten sich in größter Anstrengung und zeigten für ihre jeweiligen Teams höchsten Einsatz. Die Jugendlichen hatten die Veranstaltung selbst organisiert, von der Spielplanung bis zur Schiedsrichter- tätigkeit.
 
Bei so viel Einsatz hatten sie sich natürlich eine Stärkung verdient. Und deswegen gab es neben Erfrischungsgetränken auch Wurst vom Grill. Die Grillmeister Franzi Leyendecker und Lea Schäfer hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun. Sehr erfreulich auch: Diesmal spielte sogar  das Wetter mit.

 
 Kanufahrt des "Jugendtreffs"

Im wahrsten Sinne "träddsch-tröbbel-nass"
(jk) Die Kanutour des Gehlerter Jugendtreffs am 6. Juni 2009 ist zwar nicht ins Wasser gefallen, aber Wasser hatte die Teilnehmer dann doch zu viel. Morgens startete die Gruppe mit insgesamt 17 Jugendlichen am Jugendtreff. Dass die Wettervorhersage nicht das beste Wetter und für den Nachmittag auch Regenschauer prognostiziert hatte, war allen klar. Doch was uns letztendlich auf der Lahn erwartete, ging über alle Befürchtungen hinaus.

Wir starteten in Diez mit insgesamt 6 Kanubesatzungen und fuhren lahnabärts durch eine herrliche Landschaft, die auch Gelegenheit zur Beobachtung von Enten, Graureihern und anderen Wasservögeln bot.
Den Tieren  müssen der Dauerregen und der zunehmende Temperaturrückgang weniger ausgemacht haben, jedenfalls waren ausnahmslos alle Teilnehmer nach Passieren der beiden Schleusen und Anlegen in Laurenburg derart durchnässt und durchgekühlt, dass die Bestellung in der am Ufer liegenden Gastwirtschaft anstelle der ansonsten üblichen Cola und Limo "…eine heiße Schokolade bitte!" lautete.

Dass einige Kanuten sich vorher noch in das als übers warm empfundene Lahnwasser stürzten, zeigt die eher unangenehmen Rahmenbedingungen der Tour und den Umstand, dass die Teilnehmer sich trotzdem den Spaß nicht verderben ließen.

Im Ergebnis bleibt: Es war trotz der schlechten Witterung ein schönes Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen! Ihre Abwehrkräfte sind intakt- niemand wurde krank! Wir werden das zu gegebener Zeit noch einmal wiederholen – dann aber bei besserem Wetter.

 

 Indoor-Klettern für Kinder von 8-12 Jahren

Inhalte dieses Lehrgangs, der am Sams- tag, 09.05.2009 in der Rundsporthalle Hachenburg von Fachübungsleiter Oliver Benner im Auftrag des SV Gehlert und der Sportjugend Rheinland geleitet wurde, waren das Fördern des kind- lichen Klettertriebes, gruppendynami- sche Spiele an der Kletterwand, Erkennen und Erlernen des eigenen Balancegefühls, Schulung der Motorik, gesichertes Klettern an der Vorstiegs- wand und viel Spaß und Spannung.

Wer in der gleichen Altersgruppe am Outdoor-Klettern in der Felsenwand  Marienstatt interessiert ist, kann sich beim SV Gehlert unter Telefon 02662 2329 oder direkt unter
      www.sportjugend-rheinland.de
anmelden.
Es werden dabei Grundkenntnisse für das sichere Klettern in freier Natur vermittelt. Termin: 04.07.2009

 
 Sportkreisjugendausschuss Westerwald

Viele Aktivitäten der Sportjugend im Westerwaldkreis
 
Hans-Werner Rörig aus Gehlert ist von den Vereinsvertretern beim Sportkreis- jugendtag am 23. April in Helferskirchen einstimmig in seinem Amt als Sport- kreisjugendwart bestätigt worden.
Rörig, der nach dem Rücktritt seines Vorgängers Frank Knopf diese Position seit 2008  innehat, wird auch weiterhin

von Karin Heinzberger (Helferskirchen), Joanna Nelles und Linda Dahlem (beide Montabaur) unterstützt.
In seinem Bericht verwies der Sportkreisjugendausschuss auf viele Aktionen für die Jugendlichen im Westerwaldkreis. So werden jedes Jahr verschiedene Qualifizierungsangebote und Workshops im Kreis durchgeführt, Vereine mit einer Jugendordnung werden mit einem Ausflug für zwei ihrer Jugendlichen belohnt.
 
"Jugend ist die Zukunft der Vereine. Daher ist es wichtig, dass die Vereinsvorstände erkennen, dass eine eigene Jugendordnung und ein eigener Jugendvorstand sowie das Eingehen auf die Wünsche der Jugend nur Vorteile bringen", sagte Rörig. Er ermutigte die Vereine, bei Fragen zum Thema Jugend- arbeit auf den Sportkreisjugendausschuss zuzugehen.
 
Der Vorsitzende der Sportjugend Rheinland, Rolf Müller, unterstrich in seinem Impulsreferat die Bedeutung außersportlicher Jugendarbeit im Sportverein. Nur so könne der organisierte Sport im durch Wertewandel und demografische Entwicklung ausgelösten Wettbewerb um die Jugend bestehen. Müller erläuterte die Motive für ein ehrenamtliches Engagement und stellte heraus, dass die Beteiligung Jugendlicher an Entscheidungen im Verein die Basis für deren Sozialisation im Sport darstelle.
 
Der Sportkreisvorsitzende Herbert Rimpler dankte dem Ausschuss für die gute Zusammenarbeit. Der Sportkreis Westerwald verfüge über gute finanzielle Vorraussetzungen, um die Jugendarbeit zu unterstützen, sagte Rimpler. Die Vereine müssten diese aber auch nutzen. Dem schloss sich der Dezernent des Westerwaldkreises, Achim Schwickert, in Vertretung des Landrates Peter Paul Weinert, in seinem Grußwort an.

 
 "Zwischen Ochsenbruch und Schmitteborn"
 Gehlerter Moor- und Meilergeschichten

(jk) Unter diesem Motto veranstaltete der Jugendtreff am 18.04. eine von Diplom-Geograf Markus Kunz geführte Wanderung durch Teile der Gehlerter Gemarkung.
Im Moorgebiet "In den Aschern" galt es zu allererst auf die eigene Sicherheit zu achten, lauerten hier doch vielerlei Gefahren. Für die trotz schlechter Witterung zahlreich erschienenen Kinder und Jugendlichen war es kaum vorstellbar, dass die Gehlerter hier noch bis in die 1960er Jahre Landwirtschaft betrieben hatten.
An einigen Stellen zeigten sich die Eigenarten des Moorgebietes besonders eindrucksvoll. Vor allem die bis zu zwei Meter tiefen Quelllöcher brachten den nötigen Respekt vor einem Gelände, das die Teilnehmer wie einen "Wackelpudding" überschritten.
Die Geschichten über den im Moor eingebrochenen Ochsen und die bei der Anlage eines Teiches versunkenen Raupe fanden aufmerksame Zuhörer. Und die Hinweise von Markus Kunz über die Bedeutung der Aschern als Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen fanden ihre eindrucksvolle Bestätigung in der Beobachtung von Fröschen und Molchen, insbesondere aber eines Schwarzstorches, der im Bereich der Rothbachquelle auf Nahrungssuche war.

Über die alte Grenzschneise führte der Weg weiter zum Schmitteborn. Dort waren es insbesondere die alten, vor vielen hundert Jahren betriebenen Meilerplätze, die bei den Teilnehmern auf reges Interesse stießen. Und die Frage, was die alten Gehlerter außer Waffen dort wohl produziert haben mögen, ob es gar Raketen waren, die dort hergestellt und abgeschossen wurden, diese Frage musste Markus Kunz offen lassen. Ihr soll im Herbst 2009 erneut nachgegangen werden,
wenn die Kinder und Jugendlichen bei einer Biotoppflegeaktion helfen werden.
 
Resümee: Eine für Kinder und Jugend- liche sehr interessante Aktion, die man – so der Vorschlag des Mitwanderers Hans-Werner Rörig - in gleicher oder abgewandelter Form durchaus auch einmal für einen Vereinswandertag in den Blick nehmen könnte.

(alle Fotos: HWR

 
 Jugendtreffleiterschulung für den Gehlerter Jugendvorstand

Ein Bericht von Lea Schäfer

 

Am 21. und 28. März 2009 nahmen wir (Lea Schäfer, Julius und Robin Kunz) als Mitglieder des Jugendvorstandes des SV Gehlert an der Schulung "Management im Jugendraum" im Jugendbahnhof Bad Marienberg teil.

 

Ziel dieser jeweils ganztägigen Fortbildung war es, uns Jugendlichen die rechtlichen Vorschriften, Verhaltensregeln im Jugendtreff, die Zusammenarbeit mit dem Träger und die finanziellen Mittel eines Jugendtreffs zu erklären. Das alles lernten wir in einer tollen Gruppe Jugendlicher der verschiedenen Jugend- vorstände aus den Verbandsgemeinden Hachenburg und Bad Marienberg.

Zusammen mit den Jugendpflegern erarbeiteten wir die Themen selbst und lernten dabei auch erlebnispädagogische Spiele kennen, durch die die Gruppen- bildung gefördert wurde.

 

So nahmen wir von dieser Schulung nicht nur viele neue und interessante Informationen und Anregungen mit nach Gehlert, sondern auch Kontakte zu Jugendlichen, die manchmal dieselben Probleme haben und von denen man sich gute Tipps holen kann oder denen man mit eigenen Erfahrungen helfen kann.

 
 Jugendvollversammlung

(JoK) In einer sehr gut besuchten Jugendvollversammlung   haben sich die Kinder und Jugendlichen des SV Gehlert am 10.01.2009 eine neue Jugend- ordnung gegeben und die Vorstands- positionen für 2009 besetzt.
Vereinsjugendleiter Johannes Kunz konnte weit mehr als 30 Teilnehmer begrüßen und dankte allen Übungs- leitern sowie den Mitarbeitern im Jugendvorstand für die geleistete Arbeit. Ebenso dankte er dem Vereinsvorstand und dem anwesenden

Vorsitzenden Hans-Werner Rörig für die guten Rahmenbedingungen, die der Verein für die Jugendarbeit garantiert. Hans-Werner Rörig ermunterte die anwesenden Kinder und Jugendlichen, die umfangreichen Angebote des Vereins wahrzunehmen und sich in den einzelnen Gruppen zu engagieren.
Nach Änderung der Jugendordnung wurde die Struktur des Jugendvorstandes neu definiert und wie folgt besetzt:

Vereinsjugendleitung:     Johannes Kunz / Elsabe Giese

Vereinsjugendsprecher:  Rahel Giese / Franziska Leyendecker

Jugendveranstaltungen: Lukas Kunz / Carlo Kunz

Jugendtreff:                    Julius Kunz / Robin Kunz

Jugendmedienarbeit:       Lea Schäfer / Paulina Löwe
 

Im Verlauf der Sitzung wurde von Johannes Kunz noch einmal Rückschau auf die Veranstaltungen in 2008 gehalten. Und von den Teilnehmern wurden schon einige Pläne für 2009 geschmiedet.

 
 Schlittenfahren im Metzgershöfchen

(JoK) Die am 9. Januar vom Jugendtreff veran- staltete Schlittenfahrt im Metzgershöfchen fand überaus guten Zuspruch.
20 Kinder und Jugendliche nutzten die optimalen

Pistenverhältnisse und schossen mit ihren Schlitten zu Tal, Gott sei Dank ohne Unfälle und Verletzungen. Elsabe Giese hatte für die "Wintersportler" warme Getränke vorbereitet und am Lagerfeuer konnten sich die Kinder vom Frost ein wenig erholen.
Insgesamt eine erlebnisreiche Aktion, die Erinnerungen an frühere Wintersport- aktivitäten in diesem Bereich aufkommen ließ.

 

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