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Raketen,
Bomben und Gefangenschaft |
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Gehlerter Jugend auf den Spuren eines Weltkrieges
70 Jahre sind seit
Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1939 vergangen. Für den
Jugendvorstand des SV Gehlert war dies Anlass, die damaligen
Ereig- nisse in der Gemeinde und die Auswirkungen des Krieges auf das
Leben im Dorf in den Blick zu nehmen.
Zu dem Themennachmittag konnte Vereinsjugendleiter Johannes Kunz am
30.12. 30 Teilnehmer, darunter mehr als 20 Kinder und Jugendliche,
begrüßen. Die Ver- anstaltung startete am Jugendtreff und führte dann
zunächst zum Denkmal auf |
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dem
Friedhof. 45 im Ersten und Zweiten Weltkrieg gefallene oder vermisste
Gehlerter Soldaten sind dort auf einer Gedenktafel vermerkt. Johannes
Kunz erläuterte zunächst die politischen Ursachen und das Ausmaß des
Krieges und all der fürchterlichen Folgen, die auch die Gehlerter zu
spüren bekamen. Ernst Schmidt und Josef Kunz ergänzten dies durch
eigene Erinnerungen und berichteten über die Auswirkungen langjähriger
Gefangenschaften auf das Leben hier im Dorf. Herausragend ist
diesbezüglich der Fall des Karl August Kunz, der offiziell als
gefallen gemeldet wurde, für den sogar schon die Totenmesse gehalten
war, der dann aber doch nach Gefangenschaft in Amerika zur
Überraschung und Freude seiner Familie wieder nach Gehlert
zurückkehrte.
Vom Friedhof aus ging es weiter zur ehemaligen V2-Abschussrampe an der
Langen Schneise in Richtung Merkel- bach. Mit der V2 hatte die
Wehrmacht vorzugsweise auf die belgische Hafenstadt Antwerpen, aber
auch auf London gezielt.
Josef August Kunz berichtete von seinen
Erinnerungen an die ersten Starts, bei denen die Fensterscheiben der
Häuser im Dorf zitterten. Für die Gehlerter war der komplette Wald
westlich des Dorfes gesperrt. Gespenstig muss die Kulisse gewesen
sein, wenn die künstlich eingenebelten Raketentransporter das Dorf
durchroll- ten. "Die wurden zwar künstlich einge- nebelt, aber im
Hinterdorf bei Quads an der Ecke
musste der Konvoi ganz langsam fahren. Dort lagen wir Kinder versteckt
auf der Lauer und konnten die Raketen aus nächster Distanz sehen.",
wusste Josef Kunz über die Grenzen der Geheimhaltung zu erzählen.
Später kam es jedoch, wie auch Ernst Schmidt berichtete, zu offenen
Transporten, wobei zum Frühjahr 1945 hin auch die Anzahl der
Raketenstarts erheblich zurückging. |



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Durch die Raketenabschussrampen wurde Gehlert aber auch selbst zum
Ziel von Bombenangriffen. So führte die Wanderung auf ihrer dritten
Station zu den Bombentrichtern unterhalb des Gitzebeul. Vermutlich
galt der von ame- rikanischen Bombern damals nachts durchgeführte
Angriff den V2-Ab-schussstellungen. Bei einem weiteren Angriff
alliierter Bomber am 15. März 1944 zielten diese auf eine auf dem
Rückzug befindliche Panzereinheit, die im Wald oberhalb des
Sportplatzes, also in unmittelbarer Nähe des Dorfes lag. Josef Kunz
wusste noch zu berichten, dass seine Mutter mit allen Kindern sowie
damals einquartierte deutsche Soldaten in den Keller seines Eltern- hauses im Heuweg gelaufen seien, um dort Schutz zu finden.
"Beim Aufheulen der Fliegergeräusche und Einschlag der Bomben haben
sogar die unfreundlichen deutschen Soldaten, die vorher über die
Gebete meiner Mutter noch gelästert haben, Angst bekommen. Sie haben
aus lauter Angst selbst die Hände gefaltet und mitgebetet!", so die
Schilderungen von Josef Kunz über seine Erlebnisse während der
Angriffe.
Bei der letzten Station in der Grillhütte berichtete Antonius Kunz
über inter- essante Dokumente, die sich im Gehlerter Gemeindearchiv
befinden. So etwa über den Umbau des Kellerraumes der Dorfschule zum
Luftschutzraum im Herbst 1944. "Die Unterlagen im Dorf- archiv belegen,
dass der Krieg damals schon verloren war. Die Nazis in ihrer
ideologischen Verblendung haben trotz dieser eindeutigen Situation die
Zivilbe- völkerung und natürlich auch die Soldaten über Monate hinweg
größten Gefahren und unsäglichem Leid ausge- setzt!", so die Bewertung
von Antonius Kunz.
Die Zeitzeugen haben noch über viele andere Erlebnisse, so auch die
Erobe- rung des Dorfes durch amerikanische Truppen berichtet.
Betroffenheit war bei den Kindern und Jugendlichen fest- zustellen. Bei
dem einen oder anderen Bericht wurde es ganz still, weil vieles doch
aus heutiger Sicht kaum vorstell- bar oder nur schwer zu verstehen ist.
"Wir wollten mit dieser Veranstaltung verdeutlichen, dass Krieg nur
Negatives bringt, Gewinner gibt es nur vorder- gründig. Lasst euch
nicht in die Irre führen, wenn der ein oder andere Kriegsfilm oder
Kriegsspiele am Compu- ter euch etwas Anderes vorgaukeln", so der
Appell von Johannes Kunz an die Jugend. |
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Der
Vereinsvorsitzende Hans-Werner Rörig dankte abschließend allen, die
inhalt- lich oder im Rahmen der Organisation zu der Veranstaltung
beigetragen hatten. Er hoffe, dass für die Jugendlichen noch weitere
interessante Veranstaltungen dieser Art angeboten werden könnten. |
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Nikolausfeier
in Gehlert |
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Eine sehr gut
besuchte Nikolausfeier fand am Nikolaustag im Saal des
Dorf- gemeinschaftshauses in Gehlert statt.
Als Mitwirkende konnte der Vorsitzende Hans-Werner Rörig die Kinder
und Betreuerinnen vom Kath. Kindergarten mit Leiterin Ulrike Hölzemann
und die Bläserklasse 6b der Graf-Heinrich-Real- schule Plus aus
Hachenburg unter Leitung der Lehrer Nauroth und Becker begrüßen.
Der Nikolaus
überreichte die Tüten und jeweils einen Weckmann an die Kinder und
wurde dabei von Lea, Paulina und Inge tatkräftig unterstützt.
Das Programm war unterhaltend mit Liedervorträgen und einem
Theaterspiel "Martin der Schuster" gestaltet.
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Am Schluss wurde eine
Spende für die Werkstatt der Behinderten in Rotenhain erbeten, die
demnächst – wie in den Vorjahren - an die Leitung der dortigen
Caritas-Werkstätte übergeben wird. Text
und Fotos: HWR |
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Indoorklettern |
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Der
SV Gehlert e.V. veranstaltete in Kooperation mit der Sportjugend
Rheinland am 14.11. den Kurs "Indoor-Klettern für Kinder und
Jugendliche von 12 - 16 Jahren". Unter der Leitung von Oliver Benner
(DAV-Trainer- C- Sportklettern) erhielten sechs Jungs und ein Mädchen
die Gelegenheit, an einem Einführungskurs an der Kletterwand in der
Rundsportturnhalle in Hachenburg teilzunehmen.
Nach einem Aufwärmprogramm erfolgte die Vermittlung von Theorie (Wie
lege ich einen Klettergurt an? Wie binde ich mich ins Seil ein? Wie
sichere ich meinen Kletterpartner in der Wand?) in Kombination mit der
dazugehörigen Praxis (Wie komme ich da hoch? Wie setze ich meine Kraft
ein? Kann ich mich auf meinen Kletterpartner verlassen? Das ist jetzt
aber ganz schön hoch!!! Wie komme ich da wieder runter?).
Die Jugendlichen hatten beim Austesten ihrer "Kletter-Grenzen" viel
Spaß und die Nerven wurden auch ein wenig gekitzelt. Außerdem war es
für alle ganz schön anstrengend. Als die Kräfte gegen Kursende dann
nachließen, konnten alle jeweils einzeln 10 Meter am Seil durch die
Halle schwingen. Ein Abschluss dieses schönen Klettertages, der den
Jugendlichen sichtlich Freude bereitete.
In 2010 wird die Sportjugend in Zusammenarbeit mit dem Deutschen
Alpenverein (DAV) Ortsgruppe Hachenburg und dem SV Gehlert wieder In-
und Outdoor- Kletterkurse für Anfänger anbieten. Interessenten können
sich bei der Sportjugend Rheinland oder beim Jugendwart im
Sportkreis-Jugendausschuss Westerwald, Hans-Werner Rörig unter Telefon
02662/2329 anmelden. |
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Gehlerter
Kletterakrobaten in Bendorf-Sayn |
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Viel Spaß hatten die Teilnehmer einer Ausflugsfahrt des Gehlerter
Jugendtreffs in den Bendorfer Kletterwald.
Zunächst erfolgte eine Grundeinweisung durch einen erfahrenen
Klettertrainer in das richtige Anlegen der Sicherungsgurte und in die
Handhabung der Karabiner.
Nach einigen "Trockenübungen" ging es dann hoch hinaus in die
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Bäume. Auf mehreren
Parcours konnten dann Kletterübungen mit unterschied- lichen
Schwierigkeitsgraden trainiert werden. So etwa in 8 m Höhe über einen
10 cm breiten Balken zu jonglieren oder an einem Netz von einem Baum
zum anderen zu klettern. Trittsicher- heit, Mut, Selbstvertrauen und
gutes Koordinationsvermögen waren da ge- fragt.
Alle Teilnehmer haben mehrere Kletter- routen erfolgreich absolviert.
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Als
dann zum Abschluss noch ein Foto ge- schossen werden sollte, fehlten
zwei Kletter- künstler: Max Kron und Christoph Seibert hingen in etwa
15 m Höhe in den "Anden", der zweitschwierigsten Route des
Kletterparks fest. Sie fehlten damit zwar auf dem Foto, absolvierten
diesen luftigen Parcours jedoch in beein- druckender Weise.
Insgesamt ein toller Nachmittag und die Empfeh- lung an andere Gruppen,
auch mal in Bendorf zu klettern. Es macht richtig Spaß! |
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"Canadierfahrt"
auf der Lahn |
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Sportvereine mit einer
Jugendordnung wurden belohnt |
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Drei Jugendliche des SV Gehlert (Paulina Löwe, Niklas Grönberg und
Nils Köpper) wurden - wie alle Vereine im Westerwald, die einen
Jugendvorstand und eine eigene Jugendordnung haben - vom
Sportkreis-Jugendausschuss Westerwald Mitte November 2009 zu einer
kostenlosen Teilnahme auf der Lahn mit ab- schließender Grillparty
eingeladen.
Jugendwart
Hans-Werner Rörig konnte gemeinsam mit den Ausschussmitgliedern Karin Heinzberger, Joanna Nelles und Simeon Sacher knapp 30 Jugendliche
be- grüssen, die von einem Guide begleitet wurden. Nach Einweisung im
Umgang mit "Canadierbooten", der Ausgabe von Schwimmwesten und dem
Verhalten beim Wasserwandern begann die 3-stündige Tour entlang der
Lahn in einer schönen Landschaft. |
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Die
Jugendlichen des SV Gehlert tun was |
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- Parkfläche neben "Jugendtreff"
befestigt |
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Unter tatkräftiger
Mitwirkung einiger Jugendlicher und fachkundiger Anleitung durch Heinz
Walter Müller (Lali) wurde in den letzten Tagen die Parkfläche neben
dem "Jugendtreff" befestigt. |
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Die Fläche dient
üblicherweise zum Ab- stellen von Fahrrädern oder Mofas und wird im
Sommer von den Jugendlichen gelegentlich auch als "Grillplatz"
benutzt.
Für das Baumaterial sorgte die Gemeinde Gehlert, die einen Teil des
ehemaligen Pflasters vom Friedhof bereitstellte. Nach Zwischenlagerung
auf dem Parkplatz des Sportplatzes findet es nun im Ortskern seinen
neuen Platz. |
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Ein herzlicher Dank
an die Gemeinde, alle "Bauhelfer" sowie die Firma Kapp und die Firma
Fischer, die den Transport des Materials übernommen hatten. |
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Sammelaktion
der Sportjugend des LSB Rheinland-Pfalz |
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Unter dem Motto
"Sport-Kids - Die tun was!" führte die Sportjugend Rheinland-Pfalz
auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft des Innen- und
Sportministers Karl Peter Bruch die landesweite Sammel- aktion durch. |
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In Gehlert sammelte
der Jugendvorstand des Sportvereins insgesamt € 524,00.
Mit 40% dieser Summe fördert die Sportjugend des Landessportbundes
Rheinland-Pfalz u.a. Projekte mit behinderten und anderen sozial
benachteiligten Kindern und Jugendlichen. 60% des gesammelten Betrages
verbleiben für die Jugendarbeit des eigenen Sportvereins. Es sind
dafür Anschaffungen für den "Jugendtreff" und in der Jugendarbeit
geplant.
Die Vereinsführung und der Jugendvorstand dankt allen Bürgerinnen und
Bürgern im Dorf die spendeten und besonders den Jugendlichen, die für
einen guten Zweck sammelten. |
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Gehlerter
Jugendliche - Die tun was! |
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Mehr als zehn Jugendliche trafen sich kürzlich mit der Stv.
Jugendleiterin des SV Gehlert, Elsabe Giese, auf dem neu gestalteten
Friedhof der Gemeinde. Als Ferienaktion des Jugendvorstandes im
Sportverein und des "Jugendtreff" haben die Jugendlichen aus dem Dorf
Unkraut gejätet und die Gehwege gesäubert. Eine beispielhafte
Leistung, die Nachahmer finden sollte. |
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In
eigener Sache ... Jugendtreff |
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Seit vielen Jahren wird unserer Gehlerter Jugendtreff vom SV Gehlert
erfolgreich betrieben. Der Jugendvorstand des Vereins kümmert sich
rege um Aktionen und Projekte. Die Ortsgemeinde stellte bekanntlich
dem Verein das Gebäude zur Verfügung.
Wenn man durch das Dorf geht, sieht man sehr viele kleine und größere
Kinder. Und man fragt sich, warum nützen die Eltern und Opas / Omas
nicht die Einrichtung im Jugendtreff? |
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Es kostet nichts und
es können alle Kinder dort betreut werden, ob sie Vereins- mitglied
sind oder nicht. Außerdem sind alle - auch die Nichtmitglieder - dort
versichert.
Ich hoffe, die eine oder andere Mama und Oma oder Papa und Opa
fühlen sich
hiermit angesprochen und nehmen mal Kontakt mit mir auf. Ich denke,
die Kinder
würden sich darüber sehr freuen.
Kontakt: Hans-Werner Rörig unter Telefon 02662 / 2329. |
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Outdoorklettern
im "Felsenstübchen" in Marienstatt |
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Dieser am 04. Juli durchgeführte Kurs der Sportjugend
Rheinland in Koope- ration mit dem Sportkreisjugendaus- schuss
Westerwald war genau das Richtige für Einsteiger: Hier konnten die
ersten vertikalen Erfahrungen im Outdoorklettern gemacht werden.
Der Kurs unter Leitung von Fach- übungsleiter Oliver Benner vermittelte
Grundkenntnisse für das sichere Klettern in freier Natur.
Die Kletterausrüstung wurde dabei den jugendlichen Teilnehmern
gestellt. |
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Der anwesende Sportkreis-Jugendwart Hans-Werner Rörig wies auf die
zahl- reichen Angebote des SV Gehlert und des DAV Ortsgruppe Hachenburg
in unserer Region (Indoorklettern in der Rundsporthalle Hachenburg und
Outdoorklettern) hin. |
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Sportabend
des Jugendtreffs
- ein echter
Vielseitigkeitswettbewerb - |
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Drei Sportarten in einer Veranstaltung, das war das Motto eines
Erlebnisabends des Gehlerter Jugendtreffs. Es waren der Klassiker
Fußball, daneben aber auch Basketball und Feldhockey, die es zu
beherrschen galt.
Immerhin 20 Kinder und Jugendliche übten sich in größter Anstrengung
und zeigten für ihre jeweiligen Teams höchsten Einsatz. Die
Jugendlichen hatten die Veranstaltung selbst organisiert, von der
Spielplanung bis zur Schiedsrichter- tätigkeit.
Bei
so viel Einsatz hatten sie sich natürlich eine Stärkung verdient. Und
deswegen gab es neben Erfrischungsgetränken auch Wurst vom Grill. Die
Grillmeister Franzi Leyendecker und Lea Schäfer hatten jedenfalls alle
Hände voll zu tun. Sehr erfreulich auch: Diesmal spielte sogar das
Wetter mit.
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Kanufahrt
des "Jugendtreffs" |
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Im wahrsten Sinne "träddsch-tröbbel-nass"
(jk) Die Kanutour des Gehlerter Jugendtreffs am 6. Juni 2009 ist zwar
nicht ins Wasser gefallen, aber Wasser hatte die Teilnehmer dann doch
zu viel. Morgens startete die Gruppe mit insgesamt 17 Jugendlichen am
Jugendtreff. Dass die Wettervorhersage nicht das beste Wetter und für
den Nachmittag auch Regenschauer prognostiziert hatte, war allen klar.
Doch was uns letztendlich auf der Lahn erwartete, ging über alle
Befürchtungen hinaus. |
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Wir starteten in Diez mit insgesamt 6 Kanubesatzungen und fuhren
lahnabärts durch eine herrliche Landschaft, die auch Gelegenheit zur
Beobachtung von Enten, Graureihern und anderen Wasservögeln bot.
Den
Tieren müssen der Dauerregen und der zunehmende Temperaturrückgang
weniger ausgemacht haben, jedenfalls waren ausnahmslos alle
Teilnehmer nach Passieren der beiden Schleusen und Anlegen in
Laurenburg derart durchnässt und durchgekühlt, dass die Bestellung in
der am Ufer liegenden Gastwirtschaft anstelle der ansonsten üblichen
Cola und Limo "…eine heiße Schokolade bitte!" lautete.
Dass einige Kanuten sich vorher noch in das als übers warm empfundene
Lahnwasser stürzten, zeigt die eher unangenehmen Rahmenbedingungen der
Tour und den Umstand, dass die Teilnehmer sich trotzdem den Spaß nicht
verderben ließen. |
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Im Ergebnis bleibt: Es war trotz der schlechten Witterung ein schönes
Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen! Ihre Abwehrkräfte sind
intakt- niemand wurde krank! Wir werden das zu gegebener Zeit noch
einmal wiederholen – dann aber bei besserem Wetter. |
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Indoor-Klettern
für Kinder von 8-12 Jahren |
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Inhalte
dieses Lehrgangs, der am Sams- tag, 09.05.2009 in der Rundsporthalle
Hachenburg von Fachübungsleiter Oliver Benner im Auftrag des SV
Gehlert und der Sportjugend Rheinland geleitet wurde, waren das
Fördern des kind- lichen Klettertriebes, gruppendynami- sche Spiele an
der Kletterwand, Erkennen und Erlernen des eigenen Balancegefühls,
Schulung der Motorik, gesichertes Klettern an der Vorstiegs- wand und
viel Spaß und Spannung.
Wer in der gleichen Altersgruppe am Outdoor-Klettern in der
Felsenwand Marienstatt interessiert ist, kann sich beim SV Gehlert
unter Telefon 02662 2329 oder direkt unter
www.sportjugend-rheinland.de
anmelden.
Es werden dabei Grundkenntnisse für das sichere Klettern in freier
Natur vermittelt.
Termin: 04.07.2009 |
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Sportkreisjugendausschuss
Westerwald |
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Viele
Aktivitäten der Sportjugend im Westerwaldkreis
Hans-Werner Rörig aus Gehlert ist von den Vereinsvertretern beim
Sportkreis- jugendtag am 23. April in Helferskirchen einstimmig in
seinem Amt als Sport- kreisjugendwart bestätigt worden.
Rörig, der nach dem Rücktritt seines Vorgängers Frank Knopf diese
Position seit 2008 innehat, wird auch weiterhin |
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von Karin Heinzberger (Helferskirchen), Joanna
Nelles und Linda Dahlem (beide Montabaur) unterstützt.
In seinem Bericht verwies der Sportkreisjugendausschuss auf viele
Aktionen für die Jugendlichen im Westerwaldkreis. So werden jedes Jahr
verschiedene Qualifizierungsangebote und Workshops im Kreis
durchgeführt, Vereine mit einer Jugendordnung werden mit einem Ausflug
für zwei ihrer Jugendlichen belohnt.
"Jugend ist die Zukunft der Vereine. Daher ist es wichtig, dass die
Vereinsvorstände erkennen, dass eine eigene Jugendordnung und ein
eigener Jugendvorstand sowie das Eingehen auf die Wünsche der Jugend
nur Vorteile bringen", sagte Rörig. Er ermutigte die Vereine, bei
Fragen zum Thema Jugend- arbeit auf den Sportkreisjugendausschuss
zuzugehen.
Der Vorsitzende der Sportjugend
Rheinland, Rolf Müller, unterstrich in seinem Impulsreferat die
Bedeutung außersportlicher Jugendarbeit im Sportverein. Nur so könne
der organisierte Sport im durch Wertewandel und demografische
Entwicklung ausgelösten Wettbewerb um die Jugend bestehen. Müller
erläuterte die Motive für ein ehrenamtliches Engagement und stellte
heraus, dass die Beteiligung Jugendlicher an Entscheidungen im Verein
die Basis für deren Sozialisation im Sport darstelle.
Der Sportkreisvorsitzende Herbert Rimpler dankte dem Ausschuss für die
gute Zusammenarbeit. Der Sportkreis Westerwald verfüge über gute
finanzielle Vorraussetzungen, um die Jugendarbeit zu unterstützen,
sagte Rimpler. Die Vereine müssten diese aber auch nutzen. Dem schloss
sich der Dezernent des Westerwaldkreises, Achim Schwickert, in
Vertretung des Landrates Peter Paul Weinert, in seinem Grußwort an. |
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"Zwischen Ochsenbruch und Schmitteborn"
Gehlerter Moor- und Meilergeschichten |
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(jk) Unter
diesem Motto veranstaltete der Jugendtreff am 18.04. eine von
Diplom-Geograf Markus Kunz geführte Wanderung durch Teile der
Gehlerter Gemarkung.
Im Moorgebiet "In den Aschern" galt es zu allererst auf die eigene
Sicherheit zu achten, lauerten hier doch vielerlei Gefahren.
Für die trotz schlechter Witterung zahlreich erschienenen Kinder und
Jugendlichen war es kaum vorstellbar, dass die Gehlerter hier noch bis
in die 1960er Jahre Landwirtschaft betrieben hatten.
An einigen Stellen zeigten sich die Eigenarten des Moorgebietes
besonders eindrucksvoll. Vor allem die bis zu zwei Meter tiefen
Quelllöcher brachten den nötigen Respekt vor einem Gelände, das die
Teilnehmer wie einen "Wackelpudding" überschritten.
Die Geschichten über den im Moor eingebrochenen Ochsen und die bei der
Anlage eines Teiches versunkenen Raupe fanden aufmerksame Zuhörer. Und
die Hinweise von Markus Kunz über die Bedeutung der Aschern als
Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen fanden ihre eindrucksvolle
Bestätigung in der Beobachtung von Fröschen und Molchen, insbesondere
aber eines Schwarzstorches, der im Bereich der Rothbachquelle auf
Nahrungssuche war.
Über die alte Grenzschneise führte der Weg weiter zum Schmitteborn.
Dort waren es insbesondere die alten, vor vielen hundert Jahren
betriebenen Meilerplätze, die bei den Teilnehmern auf reges Interesse
stießen. Und die Frage, was die alten Gehlerter außer Waffen dort wohl
produziert haben mögen, ob es gar Raketen waren, die dort hergestellt
und abgeschossen wurden, diese Frage musste Markus Kunz offen lassen.
Ihr soll im Herbst 2009 erneut nachgegangen werden,
wenn die Kinder und Jugendlichen bei
einer Biotoppflegeaktion helfen werden.
Resümee: Eine für Kinder und Jugend- liche sehr interessante Aktion,
die man – so der Vorschlag des Mitwanderers Hans-Werner Rörig - in
gleicher oder abgewandelter Form durchaus auch einmal für einen
Vereinswandertag in den Blick nehmen könnte.
(alle Fotos: HWR |
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Jugendtreffleiterschulung für den
Gehlerter Jugendvorstand |
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Ein Bericht von Lea Schäfer
Am 21. und 28. März 2009 nahmen wir (Lea
Schäfer, Julius und Robin Kunz) als Mitglieder des Jugendvorstandes
des SV Gehlert an der Schulung "Management im Jugendraum" im
Jugendbahnhof Bad Marienberg teil.
Ziel dieser jeweils ganztägigen
Fortbildung war es, uns Jugendlichen die rechtlichen Vorschriften,
Verhaltensregeln im Jugendtreff, die Zusammenarbeit mit dem Träger und
die finanziellen Mittel eines Jugendtreffs zu erklären. Das alles
lernten wir in einer tollen Gruppe Jugendlicher der verschiedenen
Jugend- vorstände aus den Verbandsgemeinden Hachenburg und Bad
Marienberg. |
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Zusammen mit den Jugendpflegern
erarbeiteten wir die Themen selbst und lernten dabei auch
erlebnispädagogische Spiele kennen, durch die die Gruppen- bildung
gefördert wurde.
So nahmen wir von dieser Schulung nicht
nur viele neue und interessante Informationen und Anregungen mit nach
Gehlert, sondern auch Kontakte zu Jugendlichen, die manchmal dieselben
Probleme haben und von denen man sich gute Tipps holen kann oder denen
man mit eigenen Erfahrungen helfen kann. |
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Jugendvollversammlung |
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(JoK) In einer sehr gut besuchten
Jugendvollversammlung
haben sich die Kinder und Jugendlichen des SV Gehlert
am 10.01.2009
eine neue Jugend- ordnung gegeben und die Vorstands- positionen für 2009
besetzt.
Vereinsjugendleiter Johannes Kunz konnte weit mehr als 30 Teilnehmer
begrüßen und dankte allen Übungs- leitern sowie den Mitarbeitern im
Jugendvorstand für die geleistete Arbeit. Ebenso dankte er dem
Vereinsvorstand und dem anwesenden |
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Vorsitzenden Hans-Werner Rörig für die
guten Rahmenbedingungen, die der Verein für die Jugendarbeit
garantiert. Hans-Werner Rörig ermunterte die anwesenden Kinder und
Jugendlichen, die umfangreichen Angebote des Vereins wahrzunehmen und
sich in den einzelnen Gruppen zu engagieren.
Nach Änderung der Jugendordnung wurde die Struktur des
Jugendvorstandes neu definiert und wie folgt besetzt: |
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Vereinsjugendleitung: Johannes Kunz / Elsabe
Giese
Vereinsjugendsprecher: Rahel Giese / Franziska Leyendecker
Jugendveranstaltungen: Lukas Kunz / Carlo Kunz
Jugendtreff:
Julius Kunz / Robin Kunz
Jugendmedienarbeit:
Lea Schäfer / Paulina Löwe
Im
Verlauf der Sitzung wurde von Johannes Kunz noch einmal Rückschau auf
die Veranstaltungen in 2008 gehalten. Und von den Teilnehmern wurden
schon
einige
Pläne für 2009 geschmiedet. |
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Schlittenfahren
im Metzgershöfchen |
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(JoK) Die am 9. Januar vom Jugendtreff
veran- staltete Schlittenfahrt im Metzgershöfchen fand überaus guten
Zuspruch.
20 Kinder und Jugendliche nutzten die optimalen |
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Pistenverhältnisse und schossen mit
ihren Schlitten zu Tal, Gott sei Dank ohne Unfälle
und Verletzungen.
Elsabe Giese hatte für die "Wintersportler" warme Getränke vorbereitet
und am Lagerfeuer konnten sich die Kinder vom Frost ein wenig erholen.
Insgesamt eine erlebnisreiche Aktion, die Erinnerungen an frühere
Wintersport- aktivitäten in diesem Bereich aufkommen ließ. |
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unterstützt von:









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