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Karnevalseröffnung
in Gehlert |
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Der Karnevalsausschuss
hatte zur Eröffnung der nächsten karnevalistischen Session
eingeladen und die Veranstaltung am 15.11. im Gehlerter
Dorfge- meinschaftshaus perfekt vorbereitet. So konnten der
Vereinsvorsitzende Hans-Werner Rörig und der Vorsitzende im
Karnevalsausschuss Horst Schmidt recht viele Aktive, frühere Aktive
und Gäste begrüßen. |

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Einen
besonderen Anklang fand die Fotoshow von Joachim Klöckner, wobei
alte und neue Eindrücke aus der 60- jährigen Karnevalsgeschichte des
Sportvereins musikalisch untermalt, ausgezeichnet präsentiert
wurden. Glückliche Gewinner bei der Tombola, die Band "Tropical
Wind" aus Andernach und ein nicht nur beim Tanz gut aufgelegtes
Publikum waren die Garanten für einen schönen Abend, der schon jetzt
Lust macht, sich den Termin für die Kappensitzung am 14.02.2009 im
Kalender zu merken. |

"Tropical Wind" |

Die Gewinner der Tombola: Inge Kunz, Edith Wirth, Werner Jung
umrahmt von Natalie Jung und Horst Schmidt. |
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Kommentar
Walter Fabritius, RKK-Ehrenmitglied |
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Ergänzung:
Dem
Kommentar des "Altkarnevalisten" Walter Fabritius , Ehrenmitglied im
"RKK, ist unserer- seits nichts hinzu zu fügen. Eine gute und
gerechte Kritik, die hoffentlich alle karnevalistischen Narren zu
positiven Veränderungen und Motivationen anspornt.
Besinnen wir uns alle - Aktiven, Helfer und Gäste - auf unseren
eigenen Gehlerter Karneval und auf den Spaß an der närrischen Freude
"vor und auf der Bühne".
In diesem Sinne
Horst Schmidt, Sprecher im Karnevalsausschuss des SV Gehlert e.V.
Hans-Werner Rörig, Geschäftsführender Vorsitzender des SV Gehlert
e.V. |
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Gehlerter Kappensitzung am Ende ? |
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Ein
Kommentar unseres KASS-Sprechers Horst Schmidt
Niemals! Wir machen erst
recht weiter! Wenn nicht jetzt, wann dann?
Sicherlich gibt es genug Antikarnevalisten. Der Eine oder Andere mag
keine Kappensitzungen mehr. Manch einer hofft, daß diese Plage bald
vorbei ist. Teilweise geht dieses Verhalten sogar von Leuten aus,
die in der Vergangenheit selbst aktiv waren. Gönnt man dem Nachwuchs
oder neuen Kräften den Spaß nicht? Das zu ergründen ist sehr schwer
und man sollte sich als Karnevalist nicht unbedingt zu sehr mit
diesem Thema beschäftigen. Es stellt sich halt nur die Frage, auf
welcher Seite die größeren Narren sind. Eine uralte Tradition,
begleitet mit Humor, Spaß und Geselligkeit, lässt sich nicht so
einfach weg- radieren.
Denn angefangen
hat alles bei den alten Griechen und Römern. Man feierte Dionysos
und Saturn zu Ehren, richtig fröhliche Frühlingsfeste mit Wein, Weib
und Gesang. Die Germanen feierten die Wintersonnenwende als
Huldigung der Götter und Vertreibung der bösen Winterdämonen. Später
übernahmen Christen die heidnischen Bräuche. Die vorösterliche
Fastenzeit wurde mit der Fastnacht oder dem Karneval (carne vale =
Fleisch lebe wohl) eingeläutet. Im Mittelalter entstand die „
Mummerei“. Die Fastnachtsfreuden nahmen drastische Formen an, sehr
zum Verdruss von Rat und Kirche. Selbst Verbote und Verordnungen
halfen nicht. Es wurde fröhlich gefeiert. Später dann, die
französischen Revolutionstruppen eroberten die Hochburgen am Rhein.
Der Straßenkarneval wurde von den Einheimischen genutzt, die
Besatzung und Obrigkeit zu verulken. Danach waren es die Preußen,
welche den Karneval geordnet hatten. Komitees, Garden, Elferrat,
Prinzenpaare und Dreigestirn erinnern an diese Zeit. Der Karneval
schwappte über und wurde in allen Regionen übernommen. Sogar in
Gehlert war der Karneval vor fasst 60 Jahren richtig angekommen. Der
alte Karnevalsbrauch ist somit belegt und sollte den
Karnevalsmuffeln zu denken geben. Sicherlich gab es früher drei
Sitzungen in Gehlert. Natürlich war Gehlert eine Hochburg. All das
mag ja stimmen. Nur gab es früher in der Nachbarschaft keine
Veranstaltungen. Das Fernsehen überflutete uns nicht mit
Fastnachtsitzungen. Aber mal ehrlich, ist Karneval vor der Glotze
wirklich das Tollste? Im Dorfgemeinschaftshaus, mit Alt und Jung
gemeinsam den Karneval zu feiern, ja dabei zu sein, ist doch immer
noch unschlagbar. Das Programm der Sitzung von 2008 ist bestimmt
gut angekommen. Die zu Hause Gebliebenen dürften sich zu Recht
ärgern.
Es traten zwar
keine Profis auf, aber die Aktiven gaben alles. Selbst die neuen
Akteure haben positiv überrascht. So braucht man sich für die
Zukunft keine Sorgen machen. Der Anspruch für ein kleines Dorf wie
Gehlert sollte doch angepasst sein. Gesunde Kritik und Ratschläge
werden von den Aktiven gerne angenommen. Die Narren sind flexibler
als man denkt, denn auch für Neues ist man aufgeschlossen.
Auch in der neuen
Session freuen sich die Karnevalisten über jede Hilfe. Sei es auf
oder hinter der Bühne. Auch die Bewirtschaftung kann immer Personal
gebrauchen. Selbst der Besuch unserer Veranstaltungen ist eine tolle
Geste. Also meldet Euch und werdet zu Mitstreitern, um unser
Sitzungen erfolgreich zu gestalten Natürlich sind auch die
Antikarnevalisten herzlich willkommen, denn Narren gehören zu den
Narren. Das bisschen Gemeckere kann man verkraften. Also, alles
Gute bis zum Samstag 15.11.2008, denn da wird der 11.11. im
Dorfgemeinschaftshaus nachgefeiert.
GEHLERT
HELAU!
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Kappensitzung
2008 |
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Akrobatik und
Witz bestimmten Sitzung
Abwechslungsreicher Abend in Gehlert
Bei der Kappensitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Gehlert
herrschte gute Stimmung. Die Narren ließen sich von einem
kurzweiligen Programm mitreißen.
Schon vor Sitzungsbeginn schunkelte das Publikum bei ausgelassener
Feierlaune im stimmungsvoll geschmückten Dorfgemeinschaftssaal.
Pünktlich um 20.11 Uhr zog der Elferrat unter Präsident Josef Kunz
auf die Bühne. Seine Nebenpartner in diesem Jahr waren: Bernd Sanner,
Thomas Kunz, Matthias Schäfer, Markus Leyendecker, Philip Kron,
Heinz-Peter Ehlert, Johannes Duckheim, Markus Müller, Gerhard Wirth
und Hans-Werner Rörig.
Kunz begrüßte Ehrenpräsident Heini Schmidt
und Ortsbürgermeister Paul Kunz und richtete den
Elferratsmitgliedern, die nicht an der Sitzung teilnehmen konnten,
Grüße aus: Hans-Peter Motzfeld mit den besten Genesungswünschen ins
Krankenhaus und Günter Schneider in die Sonne Spaniens.
Ehe der
junge Prinz Josef Lahr seine Prinzenrede in der Bütt hielt, zeigten
seine Begleiterinnen, die Gardemädchen Jessi Thiel, Christin von
Schönfeldt und Nicole Schlösser viel Bein. Die Bewegungen waren so
anmutig, dass man nicht vermutete, dass die Drei für gewöhnlich im
ortsansässigen Fußballverein spielen würden. Choreografin Inge Rörig
nahm nach der Zugabe den verdienten Sitzungsorden entgegen.
Präsident Kunz betonte: "Wenn die so weitermachen, kommen die bald
ins Fernsehen." Dem Schönling Prinz Josef III. blieb gar nichts
anderes übrig, als sein Bedauern darüber auszudrücken, noch immer
keine geeignete Prinzessin gefunden zu haben.
Es folgte ein Debüt
von Florian Wirth als kugelrunder Bauer nach dem Motto: "Ich kumm
net druff, sie kommt net drunner, immer ist der Bauch im Weech." Das
Publikum lachte Tränen bei dieser Büttenrede. Dann gab es "Action"
pur: Die zehnköpfige Tanzgruppe "Let’s Dance" im 50er-Jahre-Look
heizte dem Publikum mächtig ein. Tanzleiterin Milena Müller erhielt
für die Darbietung den begehrten RKK-Orden, den Orden des
Regionalverbandes Karnevalistischer Korporationen. Das Publikum war
nun in Hochstimmung. Da kamen die Clowns "Fussel & Dussel" gerade
recht. Gespielt von Karl-Heinz Tries und Dietmar Thiel erläuterten
sie den Unterschied zwischen Hänge- und Stehlampen. Tries erhielt
als besondere Auszeichnung den Pegasusorden der Rhein-Zeitung für
seine 33-jährige Aktivität im Gehlerter Karneval.
Weitere Sitzungsorden erhielten neben den Akteuren der "Thekenälteste"
Johannes Kunz, Wolfgang Cappi für Foto und Film und Udo Schneider
als Vorsitzender im Karnevalsausschuss (der die Veranstaltung plante
und durchführte). Monika Kunz erhielt einen Blumenstrauß für die
fantastische Hallendekoration und -gestaltung.
Dann kamen die Cowboys: Choreografin Claudia Kühn ließ die "Wäller
Weiße Riesen" im Las Vegas-Outfit markant männlich auf die Bühne
ziehen, wo die zehn Herren inklusive Häschen "Lali" einen perfekt
inszenierten Klamauk-Dance starteten. Wieder wurde eine Zugabe
verlangt.
So war es "Engelchen" Hans-Rainer Schmitz ein Bedürfnis an
die Frömmigkeit zu appellieren. Das Publikum schien an diesem Abend
jedoch eher geneigt zu sein, den Appellen des teuflischen
"Bengelchen" alias Horst Schmidt zu folgen. Dann, als "Vater und
Tochter" Jürgen und Linda Kunz bei maximalem Beat live auf der Bühne
sangen, hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Plätzen.
Die
Büttenredner Lali Müller als genervter Ehemann und Conny Ostermann
als emanzipierte Frau kurz vor dem Finale hatten bei dieser Stimmung
keine Mühen, ihre Pointen zu platzieren.
Die Mini-Playback-Show der "Heuschwenkgruppe" krönte eine mitreißende Sitzung im
Dorfgemeinschaftshaus Gehlert mit viel Musik, Tanz und jeder Menge
Sketche. Ein absoluter Höhepunkt der besonderen Art, für die der
Elferrat sogar kurzzeitig die Bühne räumte. Knallige Songs von Wolle
Petry oder Drafi Deutscher wurden von der "Heuschwenkgruppe"
effektvoll mit stark verkürzten Minibeinen vorgetragen, so dass es
aussah, als würden es groteske Kasperlefiguren sein, die dort im
Rampenlicht stünden.
So wurde das Finale zum Infernale, denn für das Publikum gab es nun
kein Halten mehr – die ideale Laune für einen vergnüglichen
inoffiziellen Teil mit der Dancingband "TopSound". |
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Kinderkarneval
2008 |
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